Dax Nguyen im Interview bei ThemaTakt

#52 Dắx Nguyễn (Chef von TSKR // Merch-Vertrieb, Management, Label, Studio)

Schon in der vorletzten Folge wurde klar, wie wichtig es ist in der Musikindustrie mehrere Standbeine bzw. Einnahmequellen zu haben – gerade in Krisenzeiten.
Mit meinem heutigen Gast Dax Nguyen geht es heute vor allem um zwei Standbeine für Künstler*innen: ihre Musik und ihren Merch-Verkauf. Ihr erfahrt, was bei der Merchandise-Produktion wichtig ist und wie die überhaupt abläuft, warum Merch bei großen Shows oft sehr teuer ist und was ein Veredler macht.

Dax hab ich 2013 kennengelernt, als er gerade bei Nesola gearbeitet hat – das ist das Label über das u. a. Max Herre, Joy Denalane und Megaloh veröffentlicht haben. Vorher hat er zusammen mit dem Producer Gee Futuristic die Marke TSKR gegründet und darüber Mode veröffentlicht – die meistens schnell ausverkauft war. In den letzten 10 Jahren hat sich TSKR aka The Sexy Kids Revolution aber gewandelt: Von der Modemarke hin zum Merchvertrieb von Ahzumjot, Lance Butters, Giant Rooks, Amilli und NUGAT.
NUGAT begleitet Dax seit 2015 als Manager, um NUGATs Musik rauszubringen, erwächst aus TSKR ein Label und Verlag, Anfang 2020 eröffnet Dax Nguyen das TSKR-Studio in Berlin.
Wenn euch die Folge gefällt, hört auch die anderen Folgen mit Patrick Thiede, Balbina oder Promoterin Marina Buzunashvilli.
Den ThemaTakt-Podcast findet ihr überall wo’s Podcasts gibt – abonniert und folgt. Geld verdiene ich mit ThemaTakt noch nicht, deswegen bin ich auf eure Unterstützung angewiesen. Schaut auf thematakt.de/spenden vorbei, da könnt ihr euch auch ThemaTakt-Merch kaufen oder spendet ein paar Taler über paypal.me/thematakt
Mein Name ist Tobias Wilinski, zu Gast ist TSKR-Chef und Modezar Dax Nguyen.
Viel Spaß beim Hören!

Was ist beim Merchandise-Vertrieb wichtig?
Wenn ich Merch vetreiben möchte, brauche ich relativ viele Kontakte.
Erst brauche ich eine Person, die ein Design bzw. Visuelles Konzept erstellt, dann brauche ich jemanden der oder die das visuell umsetzen kann. Nehmen wir z. B. ein Shirt-Design (der Ablauf ist bei allen Klamotten aber ungefähr gleich). Anschließend beauftrage ich einen Großhändler, bei dem schon Shirts bzw. Rohlinge bereit liegen. Der schickt die Shirts dann an den sogenannten Veredler, der die Shirts dann so produziert, wie ich mir das vorstelle und schickt mir die Shirts zu. Vorher muss ich schon den Künstler*innen bescheid sagen, dass sie die Produkte irgendwie bewerben sollen, damit wir sie im Idealfall alle verkaufen. Zum Schluss bleibt dann noch der Kundenservice und dass ich mich ggf. um Retouren kümmern muss.
Mit Vorarbeit dauert das ganze ungefähr 3 Wochen, die reine Produktionszeit so ungefähr 10 Werktage. Für Dax liegt der Höchstpreis für ein Fanshirt bei 30 Euro und seine Devise ist: Lieber nach- als überproduzieren. Wenn ihr zu viele Shirts herstellt, müsst ihr sie eine Weile irgendwo lagern und vielleicht kriegt ihr sie gar nicht verkauft. Das ist frustrierend für euch und auch nicht nachhaltig. Wenn ihr noch nicht so bekannt seid, produziert vielleicht erstmal 50 Shirts pro Motiv oder geht in den Pre-Sale das bedeutet, dass ihr Fans erst bestellen lasst und anschließend genau die bestellte Anzahl produziert.
Für den ThemaTakt-Merch benutze ich den On-Demand Dienst Merchanguys. Wenn ihr dort Shirts bestellt werden sie einzeln hergestellt und an euch geschickt, ich hab da gar keine Arbeit und bleib auch auf keinem Merch sitzen.
Denkt auch dran die Shirts zu bewerben. Die könnt ihr z. B. Leuten schicken, die eine gute Reichweite haben oder Leute, die in eurer Nische sind z. B. befreundete Künstler*innen.
Wenn ihr noch fragen habt, schreibt @tskr_studio.

Tobias Wilinski

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Labelchef und Manager Patrick Thiede im ThemaTakt-Podcast im Interview

#51 Patrick Thiede (Labelchef und Manager Chapter ONE, Walk This Way, Das Maschine, AK Ausserkontrolle)

Mein Plan war’s eigentlich mehrere Folgen zur Corona-Krise zu veröffentlichen. In der letzten Folge, die vor zwei Monaten rauskam, erzählen mehr als 30 Leute aus der Musik-Industrie, wie sich die Krise auf ihren Job ausgewirkt hat. Und ich will ehrlich sein, diese Folge war viel anstrengender zu produzieren als ich dachte. Hätte ich mehr Folgen wie diese gemacht, hätte mich das wahrscheinlich einfach erschlagen. Außerdem hab ich mich in den vergangenen zwei Monaten auf französischsprachigen Rap konzentriert, meine ersten zwei Artikel für HipHop.de geschrieben, und meine Sendung “L’HEURE DU RAP” gestartet. Die könnt ihr immer montags von 20-21h bei say say-Radio hören. Aber nicht nur da konntet ihr mich hören, sondern auch erstmals als Nachrichtensprecher für Radio Fritz. Also arbeitsmäßig lief’s, emotional war und ist es aber auch für mich eine fordernde Zeit.
Deswegen hat’s mich auch gefreut, dass mein heutiger Gast Patrick Thiede auf mich zugekommen ist bzw. hat mich das erste Mal überhaupt eine Promoterin per Mail gefragt, ob ich eine Musik-Business-Person interviewen möchte. Normalerweise geht’s da immer um Künstler*innen. Der Grund: Patrick Thiede hat im Mai 2020 den Posten als General Manager beim Universal-Label Chapter ONE übernommen. Sein Weg dorthin war lang und weil wir im Gespräch etwas hin und herspringen, will euch hier schonmal seine Arbeitsstationen aufzählen: Patrick ist Diplom-Pädagoge und hat von 2007-2014 in sozialen Einrichtungen gearbeitet. (Wenn ihr mehr über diese Arbeit wissen wollt, empfehle ich euch den Podcast “Queraussteiger”, da war Patrick vorher zu Gast.)
Von 2007 bis 2012 war Patrick Bandmitglied von „Hammer & Zirkel“, hat die Band selbst gemanaget und irgendwann gemerkt, dass ihn das Managen mehr begeistert, als selbst Musik zu machen. Zwei Jahre lang hat er bei der Agentur “MACHEETE” dann u.a. Karate Andi und 7inch gemanget. Anschließend gründet er 2014 seine eigene Management-Agentur namens DufteArt-Management. 2015 also vor 5 Jahren wird er Labelhead beim zum Label “Auf!Keinen!Fall!” – darüber haben damals unter anderem Capital Bra, 3plusss, die 187 Strassenbande und Ak Ausserkontrolle veröffentlicht, letzteren begleitet Patrick immer noch als Manager.
Seit 2017 ist er General Manager von Das Maschine, eine Agentur, die sich um alle Bereiche der Musik-Industrie kümmert und seit 2018 ist er Chef von Walk This Way Records über das unter anderem Finch Asozial, Sylabill Spill und die Argonautiks veröffentlichen. Neben Patricks Lebensweg, geht es auch darum, was ein gutes Management ausmacht, Sexismus im Rap und die Verwurzelung von HipHop in unserer Gesellschaft.
Damit ich euch weiter Hip-Hop-Business-Interviews liefern kann: Unterstützt ThemaTakt unter thematakt.de/spenden.
Mein Name ist Tobias Wilinski. Viel Spaß beim Hören!

Drei Fragen aus dem Interview:

Tobias Wilinski: Was glaubst du sind Punkte, die es als Manager braucht? Und was glaubst du sind Eigenschaften bei denen du sagen würdest, dass eine Person vielleicht nicht so gut als Manager funktioniert?

Patrick Thiede: Grundsätzlich sollte man ein stück weit organisiert und strukturiert sein. Das sind glaub ich Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, die man besitzen sollte. Man sollte ein gewisses Empathievermögen und Auffassungsgabe haben. Ich glaub, wenn du das hast, hast du erstmal die Grundbasis geschaffen. Wenn du der total verpeilte Typ bist… aber selbst gab’s ja schon Beispiele, die auch schon erfolgreich waren. Und eine gewisse Portion Glück gehört halt auch immer noch dazu. Wobei ich der Meinung bin, dass man Glück in irgendeiner Form auch erzwingen kann.

T: Mit Arbeit oder wie?

P: Total! Relativ simpel: Du wirst im Lotto nicht gewinnen, wenn du kein Lotto spielst. Wenn du aber alles mögliche dareingibst, ist zumindest die theoretische Wahrscheinlichkeit höher, dass du auch im Lotto gewinnst. Weil Lotto ist ja die Definition von Glück – weil man dazu jetzt nichts großartig können muss. Ich glaub, durch harte Arbeit, durch akribisches Dranbleiben und so weiter und so fort, kann man sich Glück in irgendeiner Form erzwingen.

T: Nochmal konkreter: Was würdest du einer Person raten, die Manager*in werden möchte?

P: Ey, einfach sehr ernsthaft dranbleiben und keine Schlösser bauen. Also weder für den Künstler noch für sich selbst, sondern sich viel Wissen aneignen und auch mal die Schnute halten, wenn erfahrenere Leute reden. Ich find das immer ganz gefährlich, wenn man immer versucht künstlich mitreden zu wollen. Ist doch nicht schlimm. Also ich halt auch bei ganz vielen Leuten meine Gusche und hör denen gerne zu. Ich kann gar nicht mitreden, bei jemandem der seit 30 Jahren in diesem Business ist. Wie? Mit welcher Berechtigung? Und ich glaub ne gewisse Portion Ehrfurcht und Demut ist nicht unwichtig.

#blackouttuesday reicht nicht! Folgt und unterstützt:

Poliana Baumgarten
Aminata Touré
Malcolm Ohanwe
Alice Hasters (Lest oder hört ihr Buch “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten” auf Spotify)
Each one Teach one e. V.
Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund

Das sind nur ein paar Leute, die ihr supporten solltet. Schreibt ihnen doch einfach mal: “Ich find’s krass was du machst, weiter so! Wie kann ich dich supporten?“ das gibt Sicherheit, Kraft und Hoffnung.

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Wie die Corona-Krise das Musik-Business verändert steht auf einer Collage, auf der unter anderm Megaloh, D-Bo, Nash Nopper, Julia Grösche und Falk Schacht zu sehen sind

Wie die Corona-Krise das Musik-Business verändert

Die Corona-Krise hat das Leben von uns allen verändert.
Weltweit haben sich laut WHO mehr als 780.000 Menschen mit dem Virus angesteckt, in Deutschland haben sich laut Robert Koch Institut über 67.000 Menschen infiziert. Das ist der Stand heute am 1. April 2020.
Damit wir uns nicht gegenseitig anstecken, wurden viele Maßnahmen getroffen: Fast alle Läden mussten schließen, Kultur-Veranstaltungen wie Konzerte können in den nächsten Wochen nicht stattfinden etc.
Auch diese Folge ist eine Folge der Corona-Krise.
Eigentlich wären meine Freundin und ich jetzt noch im Vietnam-Urlaub, denn wir aber aufgrund der Reisebeschränkungen gar nicht antreten konnten.
Eigentlich hatte ich auch schon ein paar ThemaTakt-Interviews geplant, die ich jetzt nicht machen kann. Also hab ich überlegt, was ich machen kann, wenn Strandurlaub und persönliche Interviews nicht möglich sind und bin auf die Idee gekommen, Leute die ich schon für ThemaTakt interviewt habe zu bitten mir ein Fragen per Sprachnachricht zu beantworten schicken.

Die Frage um die es in dieser Folge geht, ist: Wie verändert die Corona-Krise deinen Job?

Mein Ziel war es, möglichst viele Leute zu Wort kommen zu lassen, um viele Bereiche der Musik-Industrie abzubilden.
Ihr hört in dieser Folge neben mir 32 andere Leute.
Das ist eine Hausnummer und da kann es schwierig werden zu folgen. Es kann also sein, dass ihr den Podcast pausieren und mal zurückspulen müsst. Ihr könnt Euch das Skript aber auch hier durchlesen! Zur Info: In Hab manche Nachrichtentöne vor ca. einer Woche bekommen, manche Audios aber auch erst gestern.
Damit die Folge übersichtlich bleibt, hab ich sie in 5 Teile gegliedert.

TEIL 1 KÜNSTLER*INNEN – DJs & PRODUCER*INNEN
TEIL 2 VERANSTALTER*INNEN UND DAS LIVE-GESCHÄFT (11:30)
TEIL 3 LABELS, VERTRIEBE, STREAMINGANBIETER (29:40)
TEIL 4 BILD UND VIDEOPRODUKTION (42:40)
TEIL 5 JOURNALIST*INNEN (47:27)

In diese Folge habe ich viele Stunden gesteckt, unterstützt mich, indem ihr die Folge teilt, Freund*innen von ThemaTakt erzählt und @thematakt folgt. Mit ThemaTakt verdiene ich noch kein Geld, ich bin aber dankbar für jede Person, die mich per Steady oder Paypal unterstützt. Schaut auf thematakt.de/spenden vorbei oder tipp paypal.me/thematakt um mich etwas zu unterstützen. Jeder Euro hilft.
Mein Name ist Tobias Wilinski
Ich danke allen Personen, die Teil dieser Folge sind und hoffe, dass ihr diese Folge gesund und zu Hause hört.

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Sängerin Balbina zu Gast im Hip Hop Business-Podcast ThemaTakt von Tobias Wilinski. Beide sitzen gemütlich auf dem Sofa.

#50 Balbina (Sängerin, Komponistin, Labelgründerin)

Balbina ist seit knapp 20 Jahren im Musikbusiness – also macht Euch gefasst auf Business-Talk.
Ihr erstes Album “Bina” bringt sie 2011 raus, 4 Jahre später “Über das Grübeln” und wieder zwei Jahre später (2017) veröffentlicht sie das Album “Fragen über Fragen”.
Die größte Frage die sich ihr irgendwann stellt, ist: Warum bin ich eigentlich noch beim Major-Label und gründe nicht mein eigenes?
Balbina löst den Vertrag mit Four Music auf und gründet ihr Label Polkadot.
Das Album, das sie im Januar 2020 rausbringt, soll ein neues Kapitel einleiten bzw. das vorherige beenden. Es heißt “Punkt.” Über das Album sprechen wir in dieser Folge weniger. Es geht viel mehr um das Drumherum, die Produktion, die Promotion etc.

In dieser Folge erfahrt ihr welche Tipps Balbina aufstrebenden Künstler*innen gibt und warum ein Verlagsdeal gerade für die eine wichtige Geldquelle sein kann. Außerdem erfahrt Ihr, bei wem eure Spotify-Kohle landet, welche negativen Folgen Streaming langfristig auf kleinere Künstler*innen und unsere Kultur haben kann und warum Balbina deswegen sogar mit Politiker*innen redet.
Ich find’s super, dass Balbina sich so oder mit ihrem Projekt Mama für andere Künstler*innen einsetzt.
Am Ende können wir alle nur gemeinsam was bewirken, also guckt immer, wo ihr Kolleg*innen unterstützen könnt, das wird sich immer auszahlen. Mindestens in Karma-Punkten.
Karma-Punkte könnt ihr auch sammeln, indem Ihr ThemaTakt unterstützt. Teilt die Folgen, liket die Posts und folgt @ThemaTakt auf Instagram und Linked.in.
Ganz besonders viele Karma-Punkte gibt es natürlich für Geld-Spenden. Geht dafür auf thematakt.de/spenden oder spendet direkt per Paypal.me/thematakt.
Wir nennen sehr viele Namen. Wenn ihr davon einen nachlesen wollt, checkt die Shownotes.
Abonniert den ThemaTakt-Podcast auf Apple Podcasts, Spotify, Deezer und überall wo’s sonst noch Podcasts gibt. Folgt auch auf Social Media @thematakt. Genug der Promo. Viel Spaß beim Hören!
– Tobias Wilinski

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Labelchef Jens P. Neumann sitzt neben ThemaTakt-Host Tobias Wilinski

#49 Jens P. Neumann (Manager, Labelbetreiber, Videoproduzent – Urban Tree Music & Media)

Ich hatte schon Leute zu Gast, die managen, die Videos produzieren oder die die Promotion übernehmen. Jens P. Neumann macht alles davon: Er ist Manager & Tourmanager, Videoproduzent (hat z. B. die ersten Trettmann-Videos gedreht), Promoter und seit etwas mehr als zehn Jahren Labelbetreiber von Urban Tree Music & Media. Knackig, oder?!
Auf seinem Label sind unter anderem Yael und Musa gesignt – über die haben wir im letzten ThemaTakt-Jahresrückblick gesprochen (Gönnt Euch den!). Über Urban Tree Music veröffentlichen außerdem die Künstler*innen 2ersitz, Loop, Nico Gomez, ok.wedding, Peso, Shogoon, Simon Grohé, Spielman in Bad Company und The Ruffcats. Im Interview klären wir wie Jens es schafft so viele Jobs, Projekte und Künstler*innen zu managen.
Außerdem zeichnen wir Jens Karriere nach. Die hat er als Redakteur gestartet (bei hiphoplager.de, filmhimmel.com und reggae-town.de) und sich gerade dadurch ein wichtiges Netzwerk aufgebaut.
Die Namen, die wir nennen findet ihr in den Shownotes.
Den Thematakt-Podcast findet ihr überall wo’s Podcasts gibt – folgt oder lasst ein Abo da.
Damit ich euch weiter Hip-Hop-Business-Interviews liefern kann:
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Hab Euch lieb! – Tobias Wilinski

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Zino Backspin sitzt neben Alex Barbian, Salwa Houmsi und Tobias Wilinski auf einer Bank. Sie reden im ThemaTakt-Podcast über die Newcomer 2020 im HipHop.

Wen Ihr 2020 auf dem Schirm haben müsst!

Welche Künstler*innen werden 2020 prägen, welche haben viel mehr Aufmerksamkeit verdient? Zusammen mit Salwa Houmsi, Zino Backspin und Alex Barbian blicken wir in die Zukunft. Am Anfang der Folge hört Ihr schon Shoutouts von Bangs, Layla, Kamiqaz, Malsha, Buddha und Savvy gehört, aber in der Folge nennen, wir noch viel mehr Künstler*innen. (Alle Namen findet ihr in den Shownotes. Ein riesen Dankeschön an meine Gäste:
Salwa Houmsi – Journalistin und Moderatorin. Sie moderiert bei Radio Fritz und Cosmo, legt unter dem Namen Salwa Benz als DJ auf – außerdem könnt ihr sie im “Vor der Mio”-Podcast hören. Zino macht seit Jahren für die Backspin Interviews und Festival-Berichte – außerdem arbeitet er für Alles Gold.
Alex Barbian ist jetzt zum vierten Mal bei ThemaTakt zu Gast, er arbeitet für rap.de, nicetry und MTV.
Folgt allen Gästen und Thematakt auf Instagram und Twitter. Unterstützt ThemaTakt auf thematakt.de/spenden und abonniert den ThemaTakt-Podcast auf Spotify, Deezer und Apple Podcasts und bewertet ihn.

Die 20 “ThemaTakt Youngsters 2020” sind (in der Reihenfolge, in der sie in der Folge erscheinen):

1. Luvre47
2. Bangs
3. Pashanim
4. Symba
5. Kasimir1441
6. 1019 Records (Lucio101, Nizi101, Omar101)
7. Skinnyblackboy
8. Badmómzjay
9. Layla
10. KamiQaz
11. Jaill
12. LockeNumma19
13. Klapse Mane
14. Buddha
15. Malsha
16. Lugatti & 9ine
17. 65 Goonz (65 Kovu & 65 Gambo)
18. Presslufthanna
19. Savvy
20. BLOKKBOY$ (Cgoon, Bada Dinero, 50lucci)

Supportet diese Leute! Folgt auch der Spotify-Playlist zur Folge – sie trägt den Namen “ThemaTakt Youngsters 2020”. Wir haben es in der Folge ein paar Mal erwähnt: Checkt auch die Aboveground-Sessions auf YouTube und Instagram. – Tobias Wilinski.

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Tobias Wilinski, Naima Limdighri, Fionn Birr und Zina Luckow sitzen auf einer Couch und sehen dabei verdammt gut aus.

HipHop-Jahresrückblick 2019 (mit Naima Limdighri, Zina Luckow & Fionn Birr)

Geheimtipps, Kritik und ganz viel Liebe – das erwartet Euch im ThemaTakt-Jahresrückblick 2019 – der allerersten Folge jemals, in der ich drei Gäste begrüßen durfte: Naima Limdighri ist freie Journalistin hat beispielsweise fürs splash! Mag, All Good oder die JUICE geschrieben. Fionn Birr ist ebenfalls Journalist und Redaktionsleiter der JUICE. Zina Luckow ist DJ und Journalistin. In ihrer Rubrik “Truth Hurts” führt sie Interviews für rap.de und schreibt unter anderem für All Good.
Für mich war diese Aufnahme sehr spannend. Zum einen hatte ich eben noch nie drei Leute zu Gast, zum anderen kannte ich Naima, Zina und Fionn vor der Folge kaum. Hatte also gar keine Vorstellung davon, wie gut die Folge werden würde. Spoiler: Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Eine Voraussetzung war, dass wir hauptsächlich über Künstler*innen sprechen, die weniger als 40.000 Follower*innen auf Instagram haben. (Die Bestenlisten (siehe Shownotes) enthalten deswegen auch viele unbekanntere Künstler*innen.) Euch erwarten in dieser Folge also eine Menge Geheimtipps.
(Die Namen aller erwähnten Personen findet ihr in den Shownotes. Abonniert auch die Spotify-Playlist zum Jahresrückblick.)
Es geht neben musikalischen Highlights auch um Fragen wie: Wie viel Musik muss man als Musikjournalist*in eigentlich hören? Braucht’s heutzutage noch Rezensionen? Wie entdecken wir Musik eigentlich? Außerdem gibt es ein paar der krassesten wie-Vergleiche, die es je in einer ThemaTakt-Folge gegeben hat.
Folgt allen Gästen und @thematakt auf Instagram und Twitter. Unterstützt mich auf thematakt.de/spenden und abonniert den ThemaTakt-Podcast auf Spotify, Deezer oder Apple Podcasts und bewertet ihn. Ich wünsche euch viel Spaß beim Hören und ein wunderbares Jahr 2020! – Tobias Wilinski

Folgt

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Persönliche Top15 aus Alben und Singles:

Zina Luckow Top15 (unsortiert)

1. OG Keemo – Geist
2. Gianni Mae – Saucy
3. Roger Rekless – Goma
4. Soliana, Bomba (Racaille Gang) – Nie genug
5. Luvre47 – Nix is gut EP
6. Ulysse – Perfekt
7. Haiyti – Perroquet
8. Tua – Tua
9. Serious Klein – On a Goat
10. Klapse Mane – Auf Schleife
11. Kwam.E mit Booz, Rapkreation, Big Pat, Tom Hengst – TOPFIT
12. Negrow & The Kii – 8 Mile
13. Mavie – Obacht
14. Kelvyn Colt – Savage
15. Rapkreation – RK.EP.NR.03

Tobias Wilinski Top15 (unsortiert)

1. Musa – Berliner Negritude
2. Goldroger – Diskman Antishock
3. Sierra Kidd – TFS
4. Capital Bra & Samra – Wieder Lila
5. Luvre47 – Nix is gut EP
6. Kummer – Kiox
7. Max Herre – Athen
8. Tua – Tua
9. Chapo102 – Mischkonsum EP
10. Lazy Lizzard Gang – Liebe > Kriege
11. Majan – Tag ein Tag aus (Around the world Remix)
12. PNL – Deux frères
13. Sefyu – Yusef
14. Haiyti – Perroquet
15. Nekfeu – Les étoiles vagabondes

Fionn Birr Top 15 (unsortiert)

01. Goldroger – Diskman Antishock
02. Juju – Hardcore High/Vermissen
03. Harry Quintana – Raro EP
04. Mädness – OG
05. Hayiti – Perroquet
06. Nepumuk – Rap ist nicht tot, er riecht nur modisch
07. Fatoni – Andorra
08. Kummer – Kiox
09. Blvth – IDKIIH
10. Donvtello & Tightill (alles)
11. Adden
12. LockeNumma19 – 059
13. Yung Kafa & Kücük – Efendi Uboot
14. AlphaMob – Swaffle Phonk 3
15. Big Toe / Skinny Finsta – Schraubenhaus Vol.1

Naima Limdighri Top 10

1. Brudi030 – AIWAA
2. BINHO – Segen oder Fluch
3. Kwam.E – IZZA EP
4. Haiyti – Perroquet
5. Luvre47 – Nix is gut
6. JuJu Rogers – Babylon
7. OG Keemo – 55 (Interlude)
8. Dazzle – Wer nicht klatscht
9. JACE – Wonka
10. JACE – Ops

Podcaster im HipHop-Podcast-Mammut-Remix-Collage

Der HipHop-Podcast Mammut Remix

Vor über 11 Jahren kam der Mammut Remix zum Kool Savas Song “Der Beweis” raus.
Auf dem waren 18 weitere Rapper*innen gefeaturet. Was ihr jetzt hört, ist der Jahresrückblick im HipHop-Podcast Mammut Remix.
Wenn ich mich nicht verzählt habe, hört Ihr in dieser Folge 15 Podcaster*innen, die per Losverfahren in neue Teams eingeteilt wurden und über ihr Wunsch-Thema aus 2019 sprechen.
Ich zähl mal auf, wer alles dabei ist: Falk Schacht und Jule Wasabi von Schacht & Wasabi, Niko und Kevin von Backspin, Jan Wehn von All Good (der war übrigens auch in der letzten ThemaTakt-Folge zu Gast), Salwa Houmsi von Vor der Mio, Aria Nejati von HipHop.de, Yannick Niang von GangGang, Helen Fares und Josi Miller von Deine Homegirls, Marcus Staiger und Mauli von Die wundersame Rapwoche, Vassili Golod und Jan Kawelke von Machiavelli und ich – Tobias Wilinski von ThemaTakt.
Ich plauder in dieser Folge mit Falk Schacht 15 Minuten über die Veränderung von HipHop-Journalismus und neue Kooperation. Da ist der HipHop-Podcast Mammut Remix ein perfektes Beispiel.
Ich find’s sehr schön aus diesem Jahr mit so einem Projekt rauszugehen.
Wir könnten uns als Konkurrenz verstehen, aber arbeiten zusammen, um einen Jahresrückblick zu schaffen, wie es ihn noch nie gegeben hat.
Es wird auch einen eigenen ThemaTakt-Jahresrückblick geben, um den nicht zu verpassen, abonniert ThemaTakt überall wo’s Podcasts gibt. Folgt @thematakt und unterstützt mich unter thematakt.de/spenden.
Ich bin sehr gespant wie Euch der HipHop-Podcast Mammut Remix gefallen wird. Viel Spaß beim Hören und einen guten Start ins Jahr 2020! – Tobias Wilinski

Podcasts im Mammut Remix:

Machiavelli – Der Podcast über Rap und Politik

Deine Homegirls

Vor der Mio

All Good

Gang Gang

Schacht & Wasabi – Der Deutschrap-Podcast

HipHop.de

Die wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger

Backspin

ThemaTakt – Der HipHop-Business-Podcast

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ThemaTakt-Host Tobias Wilinski steht neben Journalist und Autor Jan Wehn. Beide gucken glücklich in die Kamera.

#48 Jan Wehn (Autor und Journalist – All Good, Das Wetter)

Er ist gerade in der zweiten Klasse, als er sein erstes Magazin gründet und auf dem Schulhof verkauft: “2live”. Mit 13 ist Jan Wehn schon freier Mitarbeiter bei der Westfalenpost – schreibt über den Taubenzuchtverein oder Lokalsport – was ihn aber eigentlich reizt: popkulturelle Zusammenhänge zu verstehen.
Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen: Jan war zwischenzeitlich Redakteur bei der “Juice”, bei der “Spex” und beim Magazin “De:Bug”. Er hat aber auch neue Magazine mitgegründet: Das Printmagazin “Das Wetter” und das Onlinemagazin “All Good”. (Und während des Studiums das Magazin “Lachsauge”.) “All Good” geht 2014 an den Start – damals vor allem mit Texten. Drei Jahre später kommt der Podcast dazu. In dem interviewt Jan Künstler*innen, die teilweise schon in den 90er Jahren in der Musikszene aktiv waren. Zusammen mit Kotaro Dürr startet er außerdem den Podcast “A little something” – später die beiden seriellen Podcasts “Deutschrap 25” (mit Visa Vie) und “Summer of 99” – den der ehemalige Juice-Chefredakteur Davide Bortot mitproduziert. Ein großer Traum für ihn ist, dass er einen Roman veröffentlichen möchte – 2017 gibt es einen kleinen Vorgeschmack, als seine Novelle “Morgellon” erscheint.
Zusammen mit Davide veröffentlicht Jan 2019 das Buch “Könnt ihr uns hören? – Eine Oral History des deutschen Rap”*. Er arbeitet momentan am nächsten Buch: Die Moses Pelham-Biographie. Es gibt wenige Leute, die HipHop in Deutschland seit so vielen Jahren so begleitet und abgebildet haben wie Jan Wehn.
Damals hab ich mich immer auf seine Kolumne in der Juice gefreut und ich hab mich sehr gefreut, als klar war, dass eins meiner großen Vorbilder bei ThemaTakt zu Gast sein würde.
Wir nennen sehr sehr viele Namen, die findet Ihr in den Shownotes. Hört die anderen ThemaTakt-Folgen – zum Beispiel die mit Davide Bortot oder mit Journalist Alex Barbian. Unterstützt ThemaTakt unter thematakt.de/spenden und abonniert den Podcast. Viel Spaß beim Hören! – Tobias Wilinski

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Promoterin Natascha Nash Nopper sitzt neben ThemaTakt-Podcast-Host Tobias Wilinski

#47 Natascha “Nash” Nopper (Online- und Live-Promoterin, Management “Die Fantastischen Vier”)

Wie man sich 20 Jahre in der Musikindustrie troy bleibt – so lange ist Natascha “Nash” Nopper mittlerweile schon in der Musikindustrie. Deswegen geht’s in dieser Folge um viele Themen: LL Cool J, Sentino, Freenet, Yahoo, Ticket-Verkäufe.
Im Jahr 2000 zieht Nash von Stuttgart nach Berlin, um als Marketing- und PR-Assistentin für Def Jam Germany zu arbeiten. Zweieinhalb Jahre später geht sie zu Sony Music International, um eine DJ Promotion-Abteilung aufzubauen. Das Ziel dieser Abteilung ist es DJs Musik von Künstler*innen zu schicken – damit sie in den Clubs gespielt werden. (Und man schon mal testen kann, welche Songs gut ankommen.)
Anschließend hat Nash die Online Promotion bei der Sony mit aufgebaut.
Ihr könnt Euch vorstellen, dass das 2003 noch gar nicht so ein großes Thema war.
Facebook, Instagram, Twitter – das gab’s damals alles noch nicht.
2005 hat Nash Nopper dann ihre eigene Agentur gegründet: DefNash Entertainment.
Nash konnte direkt Die Fantastischen Vier als exklusiven Kunden gewinnen und ist seit 14 Jahren die PR-Managerin der Band. 2009 hat sie dafür zusammen mit Fanta 4 Manager Andreas “Bär” Läsker sogar einen Preise bekommen: Sie wurden als Künstlermanagement des Jahres mit dem Live Entertainment Award ausgezeichnet.
Sie ist Online-, Fernsehe- und Live-Promoterin. Insbesondere, wenn man mit Plattenverkäufen viel weniger Geld verdient, als mit Konzerten, ergibt es Sinn Konzerte und Tourneen gut zu promoten. 12 Jahre lang hat Nash das als Freie Mitarbeiterin für Four Artists Booking gemacht. Da hat sie mit Künstlern wie den Orsons, Marteria, Max Herre und Seeed gearbeitet.
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Hört auch die Interviews mit Promoterin Marina Buzunashvilli!

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